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Gesundheits- und Krankenpfleger/in

 

Pflege ist

- eigenverantwortliches Handeln allein oder mit anderen Personen der Heilberufe an Patienten und deren Angehörigen,

- die Fähigkeit zu entwickeln den Pflegenden Zuwendung geben zu können, welche sich in Grenzsituationen befinden

- die Aneignung von Wissen über anatomische, chemische und psychosomatische Funktionsweisen des menschlichen Körpers

  • - die aktive Mitarbeit des Pflegenden in den Bereichen Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation
  • - das Vermitteln von Zuversicht und Lebensmut über die praktische pflegerische Tätigkeit hinaus

Ausbildungsziel:

Im Vordergrund der Ausbildung stehen die Freude und das Engagement für die berufliche Tätigkeit. Die Ausbildung für die Pflege soll insbesondere dazu befähigen,

1) die folgenden Aufgaben eigenverantwortlich auszuführen:

Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs, Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation der Pflege

Evaluation der Pflege, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege,

Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen und ihrer Bezugspersonen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit,

Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes

 2) die folgenden Aufgaben im Rahmen der Mitwirkung auszuführen:

eigenständige Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen,

Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation,

Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen,

3) und interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammenzuarbeiten und dabei multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen von Gesundheitsproblemen zu entwickeln.

Generalisierte Pflegeausbildung

Es entsteht ein neues Berufsbild in Deutschland, durch das die Pflegeausbildung noch vielseitiger wird. Die Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden zu einer neuen generalisierten Pflegeausbildung mit einheitlichem Berufsabschluss als "Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt. In der neuen sogenannten Pflegeausbildung werden unter Berücksichtigung des pflegewissenschaftlichen Fortschritts übergreifende pflegerische Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen und allen Versorgungsbereichen vermittelt: in Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege. Der Kompetenzerwerb in der Pflege von Menschen aller Altersstufen berücksichtigt auch die besonderen Anforderungen an die Pflege von Kindern und Jugendlichen sowie alten Menschen in den unterschiedlichen Versorgungssituationen sowie besondere fachliche Entwicklungen in den Versorgungsbereichen der Pflege.

Voraussetzungen für die Ausbildung:

Vorlage eines Gesundheitszeugnisses, das beim Gesundheitsamt erhältlich ist

Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung oder den erfolgreichen Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulausbildung oder der Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung mit

a) einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren oder

b) einer Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer oder einer erfolgreich abgeschlossenen landesrechtlich geregelten Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe.

Weiterhin empfiehlt sich vor Beginn der Ausbildung ein Pflegepraktikum zu absolvieren. Bei Schulabschluss in einem nicht deutschsprachigen Land benötigen Sie zusätzlich noch das Sprachzertifikat mit Abschluss B 2.
Bei nicht-deutscher Herkunft benötigen Sie außerdem:

eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung

eine Bescheinigung der Anerkennung Ihres Bildungsabschluss durch das Landesamt für Schule und Bildung

  • BewerberInnen aus dem europäischen Ausland sind herzlich willkommen!
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Während der Ausbildung

Ihre Ausbildung findet in vier- bis sechswöchigen Blöcken statt. Teilweise in der Schule (Theorie) und teilweise in den Ausbildungsbetrieben (Praxis):

Theoretische Ausbildung

„Ohne theoretischen Fleiß, kein Preis“. Der theoretische Teil der Ausbildung findet für alle Auszubildenden unserer Träger- und Kooperationshäuser zentral bei uns in der Schule statt. Die Dauer der Theorieblöcke liegt im Regelfall zwischen vier und sechs Wochen. 

Unser kompetentes Team unterrichtet Sie nach einem lernfeldorientierten Ansatz. Demnach wird sich Ihr Wissen im Laufe der Ausbildung zu einem großen Feld zusammenfügen - dem Lernfeld Gesundheit und Pflege. Ähnlich wie bei vielen einzelnen Lego®-Bausteinen. Richtig zusammengesetzt können sie ein prächtiges Bauwerk ergeben, bei dem jeder einzelne Stein seinen zugewiesenen Platz hat und wichtig für das große Ganze ist.

In Lern- und Lehrräumen trainieren Sie Fähig- und Fertigkeiten, wie z.B. Injektionen setzen, Sonden legen, Krisengespräche führen oder Notfallmaßnahmen im Ernstfall einleiten. Wenn Sie dann in der Praxis sind, werden Sie „am lebenden Patienten“ schon sicher und gefestigt sein.

Praktische Ausbildung

Ihre praktische Ausbildung findet in vier- bis sechswöchigen Blöcken überwiegend in Ihrem Ausbildungsbetrieb/Ihrem Krankenhaus statt. Dabei lernen Sie im Laufe der drei Jahre die verschiedensten Bereiche der Pflege kennen. Ausnahmen können hier externe (Pflicht-) Einsatzbereiche wie beispielsweise die ambulante Pflege, die pädiatrische und die psychiatrische Pflege bilden.

Wir lassen Sie nicht alleine....
Unsere Pflegeschule arbeitet eng mit den PraxisanleiterInnen der Krankenhäuser zusammen. Diese sind auf jeder Station anzutreffen und sollen Ihre Einarbeitung und optimale Förderung durch eine enge Begleitung sichern. Durch regelmäßigen Austausch mit den PraxisanleiterInnen minimieren wir die oft gefürchtete „Theorie-Praxis-Kluft“. Und damit dies nicht nur einseitig geschieht und auch unsere Schule stetig „dazulernen“ kann, finden regelmäßige Konferenzen und Austauschmöglichkeiten statt, über die wir neues praktisches Wissen in unseren Unterricht einfließen lassen. Die Lehrkräfte selbst werden Sie im Rahmen der Praxisbegleitung an Ihrem Einsatzort besuchen.

Außerdem gibt es Standortbeauftragte LehrerInnen aus dem Schulteam, die eine Brückenfunktion zwischen der Schule und dem Ausbildungsort einnehmen. Jedem praktischen Ausbildungsträger ist mindestens eine Lehrkraft zugeteilt, die gemeinsam mit Ihnen die Ausbildung plant und gestaltet. Ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit den PraxisanleiterInnen sind sie diejenigen, die maßgeblich Ihre praktische Ausbildung begleiten.

Unterrichtszeiten

1./2. Stunde 07:30-09:00 Uhr 
 
3./4. Stunde 09:30-11:00 Uhr 
 
5./6. Stunde 11:15-12:45 Uhr 
 
7./8. Stunde 13:15-14:45 Uhr 
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Prüfung

Die Ausbildung und die Prüfungen erfolgen auf Grundlage der Gesetze über die Berufe in der Krankenpflege (KrPflG und Ausbildungs- und Prüfungsverordnung/sächsischer Lehrplan)

Die Ausbildung endet nach drei Jahren und schließt mit je einer praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfung ab. Nach bestandener Prüfung wird die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ erteilt.

Nach der Ausbildung

Mit dem Abschluss der Pflegeausbildung ist eine berufliche Tätigkeit im stationären Bereich, im Funktionsbereich sowie im ambulanten sozialpflegerischen Bereich möglich. Eine abgeschlossene Ausbildung ist für viele noch lange nicht das Ziel – ganz im Gegenteil. Durch die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege eröffnen sich für Sie viele Möglichkeiten. Es bieten sich zahlreiche Chancen zur beruflichen Entwicklung durch Fort- und Weiterbildung oder Spezialisierungen an. Zudem können Sie sich auch für eine akademische Laufbahn entscheiden

 

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Unsere Ausbildungsbetriebe

Ausbildungsbetriebe für die Berufe Gesundheits- und Krankenpfleger/in sowie generalisierte Pflegeausbildung (ab 2020) sind nachfolgend aufgeführte Einrichtungen. Ihre Bewerbungen richten Sie bitte direkt an den gewünschten Ausbildungsbetrieb.

Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH
Abteilung Personal
Ansprechpartnerin: Cindy Haupt
Girbigsdorfer Straße 1-3, 02828 Görlitz
Telefon: 03581 37-1262
E-Mail: bewerbungen@klinikum-goerlitz.de
www.klinikum-goerlitz.de
      

Klinikum Oberlausitzer Bergland gemeinnützige GmbH
Managementgesellschaft Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz GmbH - Abteilung Personal
Ansprechpartnerin: Anja Sadewasser
Görlitzer Straße 8, 02763 Zittau
Telefon: 03583 88-4044
E-Mail: anja.sadewasser@mg-lg.de
www.k-ob.de

Kreiskrankenhaus Weißwasser gGmbH
Managementgesellschaft Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz GmbH - Abteilung Personal
Ansprechpartner: Anja Sadewasser
Görlitzer Straße 8, 02763 Zittau
Telefon: 03583 88-4044
E-Mail: anja.sadewasser@mg-lg.de
www.kreiskrankenhaus-weisswasser.de

Malteser Krankenhaus St. Carolus am Standort Görlitz
Personalentwicklung
Ansprechpartner: Jörg Budich
Carolusstraße 212, 02827 Görlitz
Telefon: 03581 72-1501
E-Mail: joerg.budich@malteser.org
www.malteser-krankenhaus-stcarolus.de
    

Sächsisches Krankenhaus Großschweidnitz
Personalabteilung
Dr.-Max-Krell-Park 41 
02708 Großschweidnitz 
Telefon: 0 35 85 / 4 53-22 67
www.skh-grossschweidnitz.sachsen.de